{"id":245,"date":"2018-10-10T09:11:23","date_gmt":"2018-10-10T09:11:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tamilischerverein.ch\/basel\/?page_id=245"},"modified":"2019-06-24T11:35:52","modified_gmt":"2019-06-24T11:35:52","slug":"stopp-sucht-und-gewalt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tamilischerverein.ch\/basel\/?page_id=245","title":{"rendered":"Stopp! Sucht und Gewalt"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><strong>Sensibilisierung der tamilischen Gemeinschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">Alkoholmissbrauch ist in der tamilischen Gemeinschaft ein weit verbreitetes Problem. Oft ist dieser Missbrauch verbunden mit\u00a0Gewalt in der Familie. Das Projekt \u201eStopp! Sucht und Gewalt\u201c nahm seinen Anfang bereits im Jahr 2013. Nach der Projektlancierung und der Erstellung von Informationsmaterial wurden ab 2014 bis 2016 in den Kantonen Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn Hausbesuche durchgef\u00fchrt. Die Durchf\u00fchrung von Hausbesuchen als Methode hat sich als ideal erwiesen, da TamilInnen \u00fcber ihre Probleme am ehesten in pers\u00f6nlichem Rahmen und nicht in der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber ihre Probleme zu den Themen Sucht und Gewalt sprechen; diese Themen sind mit einem Tabu belastet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">W\u00e4hrend den Hausbesuchen wurden Tamilinnen und Tamilen f\u00fcr die\u00a0Entstehungs- und Wirkungszusammenh\u00e4nge von Alkoholsucht und h\u00e4uslicher Gewalt sensibilisiert, Informationen zu Hilfsm\u00f6glichkeiten angeboten sowie umfassende Informationsmaterialien\u00a0abgegeben.\u00a0Nach erfolgreichem Abschluss und der zu erwartenden Nachhaltigkeit des Projektes \u201eStopp! Sucht und Gewalt\u201c, hat sich die Tr\u00e4gerschaft dazu entschieden das Projekt zu modifizieren und f\u00fcr drei Jahre\u00a0regul\u00e4r weiterzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">Da bei rund einem Drittel der im Pilotprojekt durchgef\u00fchrten Hausbesuche darauf aufmerksam gemacht wurde, dass\u00a0Generationenkonflikte\u00a0oft zentraler sind als Ehepartner\/innenkonflikte, soll w\u00e4hrend den k\u00fcnftigen Hausbesuchen vermehrt auf diese Thematik eingegangen werden. Dadurch soll einerseits\u00a0h\u00e4uslicher Gewalt an Kindern und Jugendlichen\u00a0vorgebeugt werden. Andererseits soll den Betroffenen im Fall bereits bestehender h\u00e4uslicher Gewalt aufgezeigt werden, an welche Stellen sie sich bei Missbrauch wenden k\u00f6nnen. Niederschwellig soll dies dazu beitragen, dass tamilische\u00a0Kinder und Jugendliche anders als ihre Bezugspersonen nicht zu Alkohol und Gewalt\u00a0greifen um Konflikte zu l\u00f6sen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sensibilisierung der tamilischen Gemeinschaft Alkoholmissbrauch ist in der tamilischen Gemeinschaft ein weit verbreitetes Problem. Oft ist dieser Missbrauch verbunden mit\u00a0Gewalt in der Familie. Das Projekt \u201eStopp! Sucht und Gewalt\u201c nahm seinen Anfang bereits im Jahr 2013. Nach der Projektlancierung und der Erstellung von Informationsmaterial wurden ab 2014 bis 2016 in den Kantonen Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn Hausbesuche durchgef\u00fchrt. 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